HOLCIM BRUNNEN: Arbeitnehmer wollen Stellen retten

Bei der Holcim liegen Ideen auf dem Tisch, wie einige Arbeitsplätze erhalten werden könnten. Der Ball liegt nun bei der Geschäftsleitung.

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Blick ins Zementfabrik-Werkareal der Firma Holcim in Brunnen. (bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Blick ins Zementfabrik-Werkareal der Firma Holcim in Brunnen. (bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Seit ein paar Tagen ist bekannt, dass der Baukonzern Holcim sein Werk in Brunnen schliessen wird. Die Betriebskommission unter der Leitung von Marco Jauch hat ihre Rechte auf Mitsprache bei Massenentlassungen wahrgenommen. Am Donnerstag ist die Frist des Konsultativverfahrens abgelaufen, und die Delegierten der Arbeitnehmer haben bei der Geschäftsleitung einige Vorschläge zur Erhaltung von Arbeitsplätzen eingereicht. «Unser Interesse, den Schaden bei den Mitarbeitern möglichst gering zu halten, ist gross», sagt Jauch. Man sehe zwar die Realität, und trotzdem sei jeder einzelne Arbeitsplatz, der zumindest vorübergehend erhalten werden könne, wichtig.

Trockensteinmauern
«Wir erhoffen uns einen zusätzlichen Arbeitsplatz, wenn der Steinbruch und Schotterbetrieb Schönenbuch angepasst würde», sagt Jauch. Bis anhin hätte man Steine für Wellenbrecher und dergleichen verkauft. Nun könnte man sich zusätzlich auf Material für Trockensteinmauern spezialisieren. Weiter fordert die Kommission, dass beim Rückbau der Fabrikanlage möglichst viele firmeneigene Arbeitskräfte beschäftigt werden.

Daniela Bellandi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Schwyzer Zeitung.