HOLCIM: Das Zementwerk Brunnen wird geschlossen

Der Holcim-Konzern hat am Montag die Schliessung seiner Zementfabrik in Brunnen angekündigt. Betroffen davon sind 44 Angestellte.

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Das Holcim-Werk in Brunnen (Archiv). (Bild Daniela Bellandi/Neue SZ)

Das Holcim-Werk in Brunnen (Archiv). (Bild Daniela Bellandi/Neue SZ)

Der Baustoffkonzern Holcim will nicht mehr in seinen Betrieb in Brunnen investieren. Darum plant er jetzt die Schliessung dieser ältesten und kleinsten Zementfabrik des Konzerns in der Schweiz. Die Zementproduktion ist bereits Anfang Jahr eingestellt worden, sie wird nicht mehr neu aufgenommen. Bis Mitte Jahr soll noch bereits gebrochenes Gestein gemahlen werden. Weiterbetrieben wird nur noch der Steinbruch in Oberschönenbuch.

Für 15 der 44 betroffenen Angestellten visiert der Konzern eine Frühpensionierung an. Fünf weitere Personen sollen die Fabrik abbrechen. Die verbleibenden rund zwei Dutzend Leute sollen die Kündigung erhalten. Das Personal ist gestern über diese Entscheide informiert worden. Dabei präsentierte die Firmenleitung auch einen Sozialplan, der die Weiterbeschäftigung an anderen Holcim-Standorten, Weiterbildungskurse oder Abfindungen vorsieht.

Fabrik wird abgebrochen
Die Fabrikanlagen auf dem mehr als 20'000 Quadratmeter grossen Areal in Brunnen sollen abgebrochen werden. Dafür rechnet Holcim mit einem Zeitbedarf von etwa einem Jahr.

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.