HUNDESCHLITTENRENNEN: Studen wird zum Schlittenhund-Mekka

Zum 26. internationalen Schlittenhunde&­rennen in Studen traten 121 Hundehalter mit ihren Tieren gegeneinander an. Doch nicht alle Tiere blieben immer auf der Strecke.

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Ein Hundeschlittengespann in voller Fahrt. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Ein Hundeschlittengespann in voller Fahrt. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Das 300-Seelen-Dorf Studen ist seit langem ein beliebter Wettkampfsport für Musher – so werden die Lenker der Hundeschlittengespanne genannt. Dieses Wochenende jagten sie wieder über die 16 Kilometer lange Strecke, auf der sonst Langläufer anzutreffen sind. Trotz Nebel und gelegentlichem Schneefall fanden alle Hunde ins Ziel.

Im «Steckout», dem Rastplatz der Hunde, werden diese auf die lange Distanz vorbereitet. Es gilt den Tieren genügend Wasser zu geben, da sie beim Rennen viel Flüssigkeit verlieren. Die vor dem Start nervösen Hunde sind an kurze Leinen gekettet und messen sich bereits im Bellen und Jaulen.

Keine Hilfsmittel erlaubt
Vor dem Start muss der Musher ein ideales Team von Hunden zusammenstellen. Dass dies nicht immer einfach ist, bewies eine kurzfristige Umstellung im Gespann eines Mushers, dessen Hunde sich vor dem Start anflielen und darauf zum Tierarzt mussten.

Sobald der Schlittenlenker mit seinem Gespann auf der Strecke ist, darf er seine Hunde ausschliesslich mit gutem Zureden unter Kontrolle halten. Keine einfache Aufgabe, denn nicht alle Hunde handeln stets im Sinne ihres Herrchens. Heikel wird es, wenn Zuschauer ihre eigene Hunde mitbringen und damit die Rennteilnehmer ablenken. So kam es ab und an zu Ausflügen über den Streckenrand. 

Martin Erdmann / Zisch

Impressionen des Anlasses: