Ibach: Hanfplantage im Grossstein-Haus entdeckt

Das angeschossene Ibächler Paar schwebt nicht mehr in Lebensgefahr. In ihrem Haus im Grossstein entdeckte die Polizei mehrere Dutzend Hanfpflanzen. Der Zeugenaufruf läuft weiter.

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Das Gebäude in Ibach, in dem die Bluttat stattfand und die Hanfplantage gefunden wurden. (Bild: Geri Holdener/Bote der Urschweiz)

Das Gebäude in Ibach, in dem die Bluttat stattfand und die Hanfplantage gefunden wurden. (Bild: Geri Holdener/Bote der Urschweiz)

(red) Am Montagabend, 13. Oktober, wurden zwei Personen im Grossstein in Ibach aufgefunden, die Schussverletzungen aufwiesen (wir berichteten). Der Gesundheitszustand des 35-jährigen Mannes hat sich verbessert, er ist jetzt in stabilem Zustand. Die 43-jährige Frau benötigt weiterhin medizinische Betreuung im Spital. Sie konnte durch die Polizei befragt werden. Daraus haben sich laut Angaben der Staatsanwaltschaft und der Polizei «keine konkreten Hinweise auf die Täterschaft ergeben».

Die Kantonale Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei Schwyz führen ihre umfangreichen Ermittlungen zum Tathergang und zur bislang unbekannten Täterschaft fort. Zur Unterstützung in der Spurensicherung und deren Auswertung wurden das Forensische Institut Zürich sowie ein Spezialist der Kantonspolizei Zürich beigezogen. Im Haus wurden mehrere Dutzend Hanfpflanzen sowie eine geringe Menge Marihuana sichergestellt.

Nebst den in mehrtägiger Arbeit am Tatort gesicherten Spuren, werden zwei Dutzend Hinweise aus der Bevölkerung ausgewertet. Seit der Tat fanden in diesem Zusammenhang bereits über 20 eingehende Befragungen statt, bei über 100 Personen wurden mündliche Erkundigungen getätigt, um Hinweise auf die unbekannte Täterschaft zu erhalten.

Personen, die Angaben zum mutmasslichen Täter machen können oder verdächtige Beobachtungen gemacht haben, melden sich bei der Kantonspolizei Schwyz, Telefon 041 819 29 29.

In diesem Haus im Grossstein in Ibach fand das Gewaltverbrechen statt. (Bild: Geri Holdener/Bote der Urschweiz)

In diesem Haus im Grossstein in Ibach fand das Gewaltverbrechen statt. (Bild: Geri Holdener/Bote der Urschweiz)