IBACH: Heizzentrale wird nach vier Jahren überflüssig

Für viel Geld baute die Oberallmeind in Ibach eine neue Heizzentrale. Jetzt wird diese Anlage schon nicht mehr gebraucht.

Drucken
Teilen
Ein Elektriker bei Montagearbeiten an der Holzschnitzelheizung vor der Inbetriebnahme im September 2005. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Ein Elektriker bei Montagearbeiten an der Holzschnitzelheizung vor der Inbetriebnahme im September 2005. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Die Schwyzer Oberallmeindkorporation (OAK) trat 2005 gegenüber dem Bezirk Schwyz erstmals als Energiehändler auf. Ihre OAK Energie AG baute im Untergeschoss des alten Rubiswil-Schulhauses in Ibach für 391'000 Franken eine neue Holzschnitzelfeuerungsanlage. Sie versorgt inzwischen die gesamte Schulanlage im Rubiswil mit Wärme, also auch die beiden neuen Schulhäuser und die Dreifachturnhalle. Die Oberallmeind trägt seither auch den Betrieb und den Unterhalt, der Bezirk bezieht die beanspruchte Wärme gegen eine Gebühr und hat sonst mit der Anlage nichts zu tun.

Inzwischen hat sich die Oberallmeind auch an der Agro Energie AG beteiligt. Diese Gesellschaft baut gegenwärtig eine erste Fernwärmeleitung von ihrer neuen Heizzentrale im Wintersried nach Schwyz. In Ibach führt die Leitung direkt an der Schulanlage Rubiswil vorbei. Bei dieser Gelegenheit wurde kürzlich die Schulanlage an die Fernheizung angeschlossen. Seither ist die 2005 erstellte Rubiswil-Heizzentrale überflüssig.

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Schwyzer Zeitung.