IBACH: Medwedew: Für Victorinox der ideale Türöffner

Victorinox will die russische Armee mit dem Sackmesser ausrüsten. Der russische Markt birgt ein riesiges Absatzpotenzial.

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Das Ibacher Soldaten-Sackmesser – in den Händen von Dmitri Medwedew. (Bild EQ)

Das Ibacher Soldaten-Sackmesser – in den Händen von Dmitri Medwedew. (Bild EQ)

Für Carl Elsener, Direktor der Schwyzer Firma Victorinox AG, war der Dienstag ein aussergewöhnlich guter Tag. Für das Hauptprodukt aus seinem Hause, das weltberühmte Victorinox-Sackmesser, wurde derart prominent geworben, dass Elsener dafür Millionen hätte locker machen müssen, wäre hinter der Kampagne eine professionelle Werbeagentur gestanden. Der Clou: Die Werbung kostete die Firma keinen roten Rappen. Russlands Präsident Dmitri Medwedew posierte freiwillig mit einem Victorinox-Sackmesser für die Pressefotografen.

Victorinox will die rund eine Million Angehörigen der russischen Streitkräfte mit dem Schweizer «Army Knife» ausrüsten – oder wenigstens Teile davon. «Das ist selbstverständlich ein Ziel. Wir wären auch zufrieden, wenn nur Spezialeinheiten unser Sackmesser erhielten», sagt Elsener. Zu konkreten Gesprächen mit dem Verteidigungsministerium ist es jedoch noch nicht gekommen.

Christoph Reichmuth

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag im Wirtschaftsteil der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.