IBACH: Tierschau: Nachwuchsmangel bekämpfen

An der Kleintierschau wurden dieses Jahr mehrheitlich Hasen gezeigt. Immer mehr wird der fehlende Nachwuchs zum Problem.

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An der Kleintierschau hatten die Kinder die Möglichkeit, mit jungen Küken in Tuchfühlung zu gehen. (Bild Nadia Reichlin/Neue SZ)

An der Kleintierschau hatten die Kinder die Möglichkeit, mit jungen Küken in Tuchfühlung zu gehen. (Bild Nadia Reichlin/Neue SZ)

Die Geräuschkulisse am Sonntag im Gerbihof in Ibach glich für einmal nicht der eines Fussballspiels, sondern eher eines Kleinzoos. An der Jungtierschau präsentierten die Züchter ihre Kleintiere, dieses Jahr vorwiegend Kaninchen nebst einigen Hühnern, Tauben und Wachteln. Letztere seien in den letzten Jahren richtig in Mode gekommen, so Kleintierzüchter Martin Renggli. «Legewachteln sind einfach zu halten, brauchen wenig Platz und liefern gesunde Eier», erklärt er.

Die diesjährige Jungtierschau wurde erstmals vom Verein Kleintiere Rigi-Mythen durchgeführt. Dieser ist ein Zusammenschluss der beiden Ornithologischen Vereine von Schwyz und Goldau, denn den Kleintierzüchtern fehlt es an Nachwuchs. «Deshalb sind wir bemüht, insbesondere die Jungzüchter zu fördern», so Vizepräsident Hansruedi Gisler. «Heute stellen hier zirka 13 Jungzüchter aus, mehrheitlich Kaninchenzüchter.» Wer weiss, vielleicht begeisterte sich einer der kleinen Besucher, die Tiere zu züchten.

Nadia Reichlin

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.