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IBACH: Zehn Jahre auf diesen Anlass gewartet

Nach zehn Jahren kehrt das Gruppennüsseln nach Ibach zurück. Da wollten viele Nüssler dabei sein.
(Bild Michael Stalder/Neue SZ)

(Bild Michael Stalder/Neue SZ)

Was wäre die Fasnacht ohne die Nüssler? Während sich normalerweise Ibach und Schwyz jährlich mit den Preisnüsseln abwechseln, stand für Fasnachtsfreunde dieses Jahr wieder ein besonderes Highlight auf dem Programm: das Gruppennüsseln. Seit dem letzten Gruppennüsseln sind zehn Jahre vergangen, und diesen Samstag traten gut 40 Gruppen mit über 130 Maschgraden an.

Harter Wettkampf
Zwei Minuten haben jeweils zwei Dreiergruppen Zeit, sich dem Publikum und besonders den Kampfrichtern zu präsentieren. Die Nüssler marschierten um 14 Uhr gemeinsam zum Schulhausplatz Christophorus. Unter dem Kommando des Maschgradenvaters Beat Achermann und mit der Unterstützung der vier Tambouren, gaben die Gruppen in zwei Durchgängen den Narrentanz zum Besten. Das sonnige Winterwetter lockte viele Zuschauer an, die Gruppen wie «Räuber Hotzenplotz», «Stieregrind mit tanzende Chüe» oder den «Bonüsslern» anfeuerten. Dabei achten die Kampfrichter auf Takt, Gleichmässigkeit und besonders auch darauf, dass die Nüssler während den zwei Minuten auch tatsächlich auf den Zehenspitzen standen.

Zum Aufwärmen stand ein Festzelt bereit, aber auch nach der Rangverkündigung ging es in verschiedenen Lokalen weiter, wo jeder Maschgrad ein gratis Nachtessen spendiert bekam.

Fasnacht wächst zusammen
Auch für OKP Patrick Hutter ist das Gruppennüsseln etwas Besonderes: «Das Ziel beim Gruppennüsseln ist auch, die Leute zu animieren, die sich sonst alleine nicht trauen würden und im Team Hemmungen verlieren. Es gehört zur Tradition und wir wollen diese allen Interessierten weitervermitteln. Auch sind dieses Jahr ungefähr gleich viele Schwyzer wie Ibächler Nüssler dabei, was vor einigen Jahren noch undenkbar gewesen wäre.»

Für Nachwuchs scheint ebenfalls gesorgt, von den zahlreichen kleinen Nüsslern werden wohl in zehn Jahren wieder einige anzutreffen sein.

Michael Stalder

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