IBERGEREGG: Neue Signalisation zum Schutz des Auerhuhns

Ab diesem Winter werden gelten die Betretvorschriften von 1. Dezember bis 30. März im Naturschutzgebiet Ibergeregg. Die Vorschriften dienen dem Schutz der Wildtiere.

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Ein Auerhuhn. (Bild pd)

Ein Auerhuhn. (Bild pd)

Am 1. Januar 2009 hat das Umweltdepartement das kantonale Naturschutzgebiet Ibergeregg in Kraft gesetzt. Damit erliess es auch Betretvorschriften. Wie es in einer Mitteilung des Amtes für Natur, Jagd und Fischerei des Kantons Schwyz heisst, darf das Gebiet jeweils zwischen dem 1. Dezember und dem 30. März nur in der Zone für Wintertourismus und in den Korridoren für Wintertourismus betreten werden. Zwischen dem 1. April und dem 15. Juli gilt ein Weggebot.

Die Vorschriften gelten für alle. Wer sich nicht an die Regeln der neuen Schutzverordnung hält, muss mit einer Busse rechnen. Das Amt für Natur, Jagd und Fischerei hat die Signalisation errichtet, Wildhüter werden nun beauftragt, regelmässig die Aufsicht wahrzunehmen.

Auerhuhn muss Ruhe haben
Auf Beginn des Winters und zum Start der Bundeskampagne «Respektiere deine Grenzen» steht die Signalisation auf der Ibergeregg. Wo die Zone für Wintertourismus liegt, und wie die Korridore für Wintertourismus verlaufen, sieht man auf Tafeln an den Schutzgebietszugängen und Karten auf der Homepage des Kantons Schwyz.

Die Betretvorschriften sollen dem Schutz des stark gefährdeten Auerhuhns und vielen anderen Wildtieren, die im Winter auf Ruhe angewiesen sind, dienen. Das Auerhuhn kann sich im Winter, wenn Schnee liegt, nur von Tannennadeln ernähren und muss zur Aufrechterhaltung seiner Körpertemperatur sparsam mit seinen Energiereserven umgehen. Wird es zu häufig aufgescheucht, verbraucht es viel Energie und kann dies nicht mehr kompensieren.

ana