Im Chat mit Abt Martin Werlen diskutieren

In einem Memorandum fordern zahlreiche Hochschultheologen tiefgreifende Reformen in der katholischen Kirche. Am Freitag stellt sich Abt Martin Werlen vom Kloster Einsiedeln in einem Chat der Debatte.

Drucken
Teilen
Martin Werlen, Abt vom Benediktiner-Kloster Einsiedlen. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Martin Werlen, Abt vom Benediktiner-Kloster Einsiedlen. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Laut der Facebook-Websitedes «Memorandum Freiheit», unterstützen bereits über 150 deutschsprachige Hochschultheologen, darunter auch Professoren aus der Schweiz, die Forderungen nach Reformen in der katholischen Kirche.  Die Hauptanliegen seien ein offener Umgang mit Problemen und «den Mut zur Selbstkritik und zur Annahme kritischer Impulse». Das heisst: mehr Beteiligung aller Gläubigen, mehr Rechtskultur, die Zulassung von verheirateten Männern zum Priesteramt und die Frauen-Ordination.

Kirche stellt sich der Debatte

Dieser Debatte um Zölibat, Frauenpriestertum und Demokratie in der Kirche stellen sich nun Vertreter der Schweizer Bischofskonferenz in einem Chat. Den Anfang macht der Abt des Klosters Einsiedeln, Martin Werlen, am Freitagmittag zwischen 11:30 und 13 Uhr. Laut Mitteilung der katholischen Kirche sind alle Gläubigen und Interessierten zur Debatte eingeladen. Besprochen werden dabei Fragen wie: Was versprechen sich die Unterzeichner vom Memorandum? Warum sind Reformen dringend notwendig? Wie beurteilen Vertreter der Schweizer Kirche die Forderungen? Welche Reaktionen sind von Bischöfen und vom Vatikan zu erwarten?

pd/bep