Im Kloster Einsiedeln drohen Entlassungen

Die Oberallmeindkorporation und das Kloster Einsiedeln arbeiten im Forstbereich künftig enger zusammen. Mit unangenehmen Folgen für Angestellte des Klosters.

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Ernst Bürgler (links) und Abt Martin Werlen unterzeichnen den Vertrag zwischen dem Kloster und der Oberallmeindkorporation Schwyz. (Bild: Victor Kälin)

Ernst Bürgler (links) und Abt Martin Werlen unterzeichnen den Vertrag zwischen dem Kloster und der Oberallmeindkorporation Schwyz. (Bild: Victor Kälin)

Das Kloster Einsiedeln und die Oberallmeindkorporation Schwyz (OAK) haben eine Zusammenarbeit für die Bewirtschaftung des über 900 Hektaren grossen Klosterwalds vereinbart. Das Kloster wird im Zuge dieser Vereinbarung seinen Forstbetrieb schliessen. Es dürfte dabei zur Entlassung von Klosterangestellten kommen.

Die OAK wird die Lehrlinge sowie zwei Angestellte übernehmen. Für die anderen Angestellten würden interne Lösungen gesucht, hiess es am Montag an einer Medienorientierung. Der Forstbetrieb des Klosters umfasst
aktuell 10,5 Vollzeitstellen. Nicht betroffen von der Schliessung ist die klostereigene Sägerei. Zur Zusammenarbeit zwischen OAK und Kloster kommt es aus Rentabilitätsgründen, erklärten die Verantwortlichen.

Victor Kälin

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen SZ und im E-Paper.