IMMENSEE: Wohin führt der Weg der Immenseer Missionare?

Nach fast 100 Jahren naht das Ende der Schweizerischen Missionsgesellschaft Bethlehem. Den Immenseer Brüdern fehlt der Nachwuchs. SRF zeigte am Donnerstagabend im DOK-Film «Das Ende der Mission» ein eindrückliches, bewegtes Stück Schweizer Weltgeschichte.

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Der Weg in eine ungewisse Zukunft. Die Immenseer Missionare haben Nachwuchssorgen. (Bild: Screenshot SRF)

Der Weg in eine ungewisse Zukunft. Die Immenseer Missionare haben Nachwuchssorgen. (Bild: Screenshot SRF)

Seit fast 100 Jahren wirken sie als Entwicklungshelfer, sie bauten unermüdlich Schulen, Spitäler und Staudämme: die Immenseer Missionare. Aber die Männer sind alt geworden. Der Hauptsitz der Missionsgemeinschaft in Immensee ist mittlerweile ein Missionars-Altersheim.

Nur noch wenige Bethlehemiten sind irgendwo auf der Welt missionarisch aktiv. «Doch wir haben seit Jahrzehnten keinen Nachwuchs. Der Altersdurchschnitt der Missionare ist über 85», sagt Generaloberer Ernst Wildi. (pd/red)


Den DOK-Film über die Immenseer Missionare sehen Sie hier.