In diesen Restaurants wird am besten gekocht

78 Restaurants aus der Zentralschweiz sind im neu erschienenen «Gault Millau»-Restaurantführer aufgeführt. 31 glänzen besonders. Sechs Schwyzer kochen ganz vorne mit.

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Ulf Braunert. (Bild: PD)

Ulf Braunert. (Bild: PD)

Platzhirsch bleibt Franz Wiget vom RestaurantAdelboden in Schwyz. Die fünf anderen «Grossen» im Kanton Schwyz konnten ihre Punkte mühelos verteidigen: Werner Bürgi («Bürgi’s Burehof» in Euthal, 17 Punkte), Markus Gass («Adler» in Hurden, 17 Punkte), Tony Schmidig («Rigiblick» in Lauerz, 16 Punkte), Dani Jann («Adler» in Ried-Muotathal, 16 Punkte) und Tobias Funke («Funkes Obstgarten» in Freienbach, 16 Punkte) sind jederzeit auch eine längere Anreise wert. Nicht ganz mit der Spitze mithalten kann das «Pur» im Seedamm Plaza in Pfäffikon. Es erreichte 15 Punkte.

Luzern: Tester kritisieren Speisekarte

Im Kanton Luzern fällt den Gault-Millau-Testern auf, dass man «in vielen Restaurants in der ewig gleichen Speisekarte blättert. Das kann auf die Dauer nicht gut gehen», finden die Tester.

Die «Platzhirsche» im Kanton kriegen vorläufig keine Konkurrenz: Rapahel Tuor («Adler» in Nebikon, 17 Punkte) und Stefan Wiesner («Rössli» in Escholzmatt, 17 Punkte) kochen in einer eigenen Liga. Besonders aufgefallen ist den Testern kein «junger Wilder», sondern eher ein «alter Meister»: Hannes Baumann gibt zu seinem 50. Geburtstag nochmals so richtig Gas. Sein «Bahnhöfli» heisst jetzt «Bim Buume» in Wikon und steht neu mit 16 Punkten im roten Buch. 16 Punkte erzielten auch die «Krone» in Malters, das «Kreuz» in Emmen und das «Annex» im Parkhotel in Weggis, je 15 Punkte das«Balm» in Meggen, das «Pony» in Sigigen, «Amrein’s» in Sursee und die «Braui» in Hochdorf.

In der Stadt Luzern musste sich Kerstin Rischmeyer («Jasper» im Hotel Palace) erstmals als Chefin den Testern stellen: Mit 15 Punkten ist ihr der Start ganz ordentlich geglückt. Ebenfalls 15 Punkte erreichten der «Thai Garden» im Astoria, das «Olivo» im Grand Casino, das «Red» im KKL, das «Montana» sowie das «Old Swiss House». Zwei Luzerner Restaurants schaffen erstmals den Sprung in den Gault Millau: das trendige «Poho» in Weggis und das «Wiederkehr» in Luzern (je 13 Punkte).

Neue Adressen in Ob- und Nidwalden sowie in Uri

Fabian Inderbitzin heuerte im «Belvédère» in Hergiswil an und hatte am See einen grossen Start (15 Punkte). Gar 16 Punkte erreichte Beat Müller von der «Linde» in Stans. Ebenfalls ausgezeichnet wurde das Restaurant «Zur Rosenburg» in Stans (15 Punkte).

Auf dem oft langen Weg zum Gotthardtunnel empfehlen die Tester einen Boxenstopp in der «Krone» in Wassen (13 Punkte).

Im Kanton Obwalden kocht Ulf Braunert (ehemals «Palace», Luzern) im «Hess by Braunerts» in Engelberg erstmals auf eigene Rechnung und räumt in seinem ersten Jahr kräftig ab: 15 Punkte Startkapital, Auszeichnung zum «CigarMan of the Year». Die Tester sind von der Küche und der Smoker’s Lounge beeindruckt.

Kanton Zug: vier Topadressen

Als einziges Restaurant im Kanton Zug erreichte der «Sternen» in Walchwil 16 Punkte. 15 Punkte erreichten das «Waldheim» in Risch, der «Hirschen» in Oberägeri, der «Wilde Mann» in Buonas und der «Rathauskeller» in Zug.

rem

Der «Gault Millau 2012» ist ab sofort für 52 Franken im Buchhandel erhältlich.