In Goldau den Temposündern auf der Spur

Im Dorfkern von Goldau wird eine Verkehrszählung besonderer Art durchgeführt. Sie kann auch erheben, wer zu schnell fährt. Und das kann Folgen haben.

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Diese Black Box der Polizei registriert alle Verkehrsbewegungen und ermittelt auch die gefahrene Geschwindigkeit. (Bild: Erhard Gick/Neue SZ)

Diese Black Box der Polizei registriert alle Verkehrsbewegungen und ermittelt auch die gefahrene Geschwindigkeit. (Bild: Erhard Gick/Neue SZ)

Seit bald vier Monaten darf im Dorfkern von Goldau nur mehr mit Tempo 30 gefahren werden. Die Frage lautet nun: halten sich alle Verkehrsteilnehmer daran? Die Kantonspolizei Schwyz hat dazu in der Tempo-30-Zone eine «Black Box» installiert, die sämtliche Verkehrsbewegungen und die gefahrenen Tempi festhält. Ausserdem liebäugelt die Schwyzer Polizei mit neuer Technik. Sie möchte die Einführung eines Autonummern-Scanners prüfen. Mit Hilfe des Scanners könnte die Polizei manchen «Übeltäter» ausfindig machen.

Auswertung kann Folgen haben

Bei der «Black Box» handelt es sich nicht um eine Radaranlage. Allerdings dienen die Messergebnisse für künftige Entscheide, wo und wie gezielt gegen Temposünder vorgegangen wird. «Wir werden die Ergebnisse der Verkehrsmessungen auswerten und aufgrund dieser Ergebnisse weitere Massnahmen festlegen», so Florian Grossmann, Mediensprecher der Kantonspolizei Schwyz. Wie diese Massnahmen aussehen, dürfte indessen klar sein. Die Kantonspolizei wird gezielt Radarkontrollen in der Tempo-30-Zone in Goldau durchführen. Und so kann es durchaus vorkommen, dass es zu einem Blitzlichtgewitter kommen könnte.

Erhard Gick

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