In Schwyz ist die Steuerbelastung am geringsten

Der Kanton Zug tauscht den Platz mit der tiefsten Steuerbelastung erstmals mit dem Kanton Schwyz. Die Zentralschweizer Kantone liegen unter dem schweizweiten Durchschnitt.

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Kanton Schwyz: Hier ist die Steuerbelastung am geringsten. (Bild: Keystone)

Kanton Schwyz: Hier ist die Steuerbelastung am geringsten. (Bild: Keystone)

Wie der am Dienstag veröffentlichte Index der Eidgenössischen Finanzverwaltung zeigt, ist die Steuerbelastung im Kanton Schwyz schweizweit am geringsten. Der Index misst, in welchem Ausmass die Steuerpflichtigen von den Kantonen und Gemeinden fiskalisch belastet werden. Im Kanton Schwyz beträgt die Belastung 13,1 Prozent, nicht einmal halb so viel wie der schweizerische Durchschnitt von 26,7 Prozent. Deutlich unter dem Durchschnitt liegen auch die anderen Zentralschweizer Kantone Nidwalden, Zug, Luzern, Uri und Obwalden. Am stärksten sinken die Steuerbelastungen 2013 in den Kantonen Uri (-2,7 Prozentpunkte), Graubünden und St. Gallen.

In der Schweiz schöpfen Kantone und Gemeinden im kommenden Jahr 26,7 Prozent der Wirtschaftskraft als Steuern aus. Damit bleibt die Steuerbelastung etwa gleich hoch wie 2012. In 18 Kantonen sinkt sie allerdings, in den übrigen acht steigt sie.

Am oberen Ende der Skala gibt es kaum Veränderungen. Erneut liegt die Fiskalbelastung in einigen Westschweizer Kantonen und in Bern am höchsten. Spitzenreiter ist der Kanton Genf, der 35,9 Prozent des Ressourcenpotenzials ausschöpft. Darauf folgen der Jura, Bern und die Waadt.

Der Index der Steuerausschöpfung lässt sich gemäss EFV ähnlich wie die Fiskalquote interpretieren. Ihm liegt aber nicht das Bruttoinlandprodukt (BIP) zugrunde, sondern das Ressourcenpotenzial gemäss dem nationalen Finanzausgleich.

Der Steuerausschöpfungsindex 2013 zeigt das Verhältnis zwischen den Steuereinnahmen von Kantonen und Gemeinden aus dem Mittelwert der Jahre 2007 bis 2009 und dem Ressourcenpotenzial der gleichen Referenzjahre. Das Ressourcenpotenzial widerspiegelt das wirtschaftliche Potenzial der Steuerpflichtigen und damit die Wirtschaftskraft der Kantone.

rem/sda