Indiskretionen: Regierung prüft rechtliche Schritte

Der Schwyzer Justizstreit hat eine weitere Eskalationsstufe erreicht: Nach neuen Indiskretionen prüft die Regierung nun rechtliche Schritte.

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Peter Reuteler, Justizdirektor des Kantons Schwyz. (Archivbild Manuela Jans/Neue LZ)

Peter Reuteler, Justizdirektor des Kantons Schwyz. (Archivbild Manuela Jans/Neue LZ)

Peter Reuteler, Justizdirektor des Kantons Schwyz, hat endgültig genug. «Das ist unhaltbar, ich will das abstellen», sagt er zum andauernden Streit zwischen Staatsanwaltschaft und Kantonsgericht. Bereits am Donnerstag hatte Reuteler angekündigt, es sei «wahrscheinlich, dass wir personelle Konsequenzen ins Auge fassen müssen ».

Diese Drohung hat die dicke Luft im Schwyzer Justizwesen aber nicht vertrieben: Bereits vor der heutigen Regierungsratssitzung, an der mögliche personelle Konsequenzen besprochen werden sollen, kamen neue Indiskretionen ans Licht: Der «Bote der Urschweiz » berichtete am Samstag, die Staatsanwaltschaft sei mit Mobbing- Vorwürfen konfrontiert.

Woher diese Information stammt und um welchen Sachverhalt es geht, bleibt im Artikel jedoch unklar. Auch Justizdirektor Reuteler kann nicht zur Klärung beitragen: Er sagt einzig, der Fall sei in der Regierung noch kein Thema gewesen.

Das wird er jedoch an der heutigen Regierungsratssitzung: Reuteler will in Zusammenhang mit den Mobbing- Vorwürfen eine mögliche Strafanzeige «aufs Tapet bringen». Zum Beispiel wegen Verletzung des Amtsgeheimnisses.

red

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