INGENBOHL-BRUNNEN: Aus brennendem Altersheim gerettet

125 Rettungskräfte üben einen Grossbrand im Brunner Altersheim und evakuieren die Heimbewohner.

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Rettungsübung im Alterswohnheim Brunnen. (Bild Erhard Gick/Neue SZ)

Rettungsübung im Alterswohnheim Brunnen. (Bild Erhard Gick/Neue SZ)

«Wir müssen mit unseren Bewohnern behutsam umgehen. Auch wenn wir den Notfall nur üben, ist doch jede zusätzliche Aufregung für die alten Leute zu vermeiden», sagte gestern Reinhold Roten, Leiter des Alters- und Pflegeheims Brunnen. In dem von ihm geleiteten Heim wurde der Katastrophenfall ausgelöst, ein Brandausbruch. 125 Retter standen im Einsatz.

Um 9.10 Uhr löst die Kantonspolizei Schwyz bei der Feuerwehr Brunnen und den angeschlossenen Rettungsverbänden einen Grossalarm aus. In der Küche des Altersheimes Brunnen im dritten Stock ist kurz zuvor ein Feuer ausgebrochen. Panik breitet sich aus. Alles wirkt chaotisch. «Also ich bin immer ruhig geblieben», meinte Pensionär Eduard Suter. Er war von diesem simulierten Brandausbruch betroffen, hatte sich spontan als «Opfer» zur Verfügung gestellt. Das Feuer wird gelöscht. «Ich habs doch gesagt, die machen ihre Arbeit tipptopp», schmunzelt Pensionär Eduard Suter, gemütlich auf einem Bänkli sitzend.

Erhard Gick

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der Neuen Ausgabe der Zentralschweiz am Sonntag.