INGENBOHL-BRUNNEN: Mositunnel soll sicherer werden

Nach dem tödlichen Verkehrsunfall im Mositunnel wird die Frage nach mehr Sicherheit wieder laut. Vorschläge zur Verbesserung sind vorhanden.

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Nach dem schweren Verkehrsunfall im Mositunnel am letzten Diensatg.

Bild Erhard Gick/Neue SZ

Nach dem schweren Verkehrsunfall im Mositunnel am letzten Diensatg. Bild Erhard Gick/Neue SZ

Nach dem jüngsten, tödlich endenden Unfall in diesem nicht ungefährlichen Tunnel sind viele Fragen offen (Neue SZ vom Dienstag). «Der jüngste Unfall im Tunnel steht aber nicht in Zusammenhang mit der Sicherheit im Mositunnel», sagt Bruno Kälin, Leiter Abteilung Kunstbauten im Tiefbauamt des Kantons Schwyz.

Er lässt auch Gerüchte nicht gelten, der Mositunnel sei sicherheitsmässig ein ungenügender Tunnel (TCS-Rating). «Der Mositunnel hat gewisse Mängel, etwa keinen separaten Fluchtstollen, und die Lüftung befindet sich nicht ganz auf dem neusten Stand. Aber alle anderen elektromechanischen Anlagen und Bestandteile sind auf dem neusten Stand der Technik. Sie entsprechen den heutigen Anforderungen und den Richtlinien. Der Tunnel weist nur diese beiden angesprochenen Mankos auf», sagt Kälin.

Konzept in Ausarbeitung
Das kantonale Tiefbauamt ist damit beschäftigt, ein Massnahmenkonzept im Auftrag des Bundesamts für Strassen (Astra) auszuarbeiten. Dieses Konzept heisse aber explizit Massnahmen- und nicht Sicherheitskonzept, hält Kälin fest. Innerhalb dieses Konzepts würden sämtliche Bestandteile des Tunnels begutachtet und überprüft.

Mehr dazu in der Neuen SZ vom Samstag, 22. März.

Erhard Gick