INGENBOHL-BRUNNEN: Notstollen für die Sicherheit im Mositunnel

Der Mositunnel wird ab 2012 saniert. Es braucht vor allem einen neuen Sicherheitsstollen sowie neue Ölrückhaltebecken.

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Ab Mitte 2012 wird der Mositunnel total saniert. Dann geht es um mehr als Markierungsarbeiten wie hier im Mai 2009. (Archivbild Erhard Gick/Neue SZ)

Ab Mitte 2012 wird der Mositunnel total saniert. Dann geht es um mehr als Markierungsarbeiten wie hier im Mai 2009. (Archivbild Erhard Gick/Neue SZ)

Der Mositunnel nördlich von Brunnen muss saniert werden. Die Pläne dafür sind nun in der Gemeinde Ingenbohl einsehbar. Wie dem technischen Bericht der Planauflage zu entnehmen ist, soll das bestehende Bauwerk «auf den geforderten Stand der Technik gebracht und den gesetzlichen Vorgaben angepasst werden».

Vor allem die Sicherheitsvorgaben müssen erfüllt werden. Deshalb ist ein 1108 Meter langer kreisförmiger Sicherheitsstollen vorgesehen, der als Fluchtweg dient. Der Stollen mit einem Durchmesser von 4 Metern verläuft parallel zum knapp 1,14 Kilometer langen Mositunnel auf dessen Seeseite.

Am Nord- und am Südportal sind je eine Tunnelzentrale sowie Ölrückhaltebecken geplant. Die Ausführungsarbeiten beginnen Mitte 2012 und dauern bis Ende 2014. Kostenpunkt für die Mositunnelsanierung: 23,46 Millionen Franken.

Laura Zambelli

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.