INGENBOHL: «Da schwimmt ein halbes Cabrio im Teich»

An Wochenenden kommen gut 300 Besucher beim Koi-Teich der Firma Betschart in Ingenbohl vorbei. Darin gibts aber nicht nur japanische Zierfische.

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Paul Betschart an seinem Koi-Teich. (Bild Isabelle Weber/Neue SZ)

Paul Betschart an seinem Koi-Teich. (Bild Isabelle Weber/Neue SZ)

Die Fische scheinen Paul Betschart von weitem zu erkennen. Als er sich mit dem Futterkessel nähert, gebärden sie sich ganz aufgeregt. «Zuerst füttern wir die Kois, dann die Störe», sagt Betschart. Offenbar schmeckt das Störfutter leckerer, denn die Kois greifen hier besonders herzhaft zu. «Bloss fürs Futter geben wir rund 3500 Franken jährlich aus», erzählt Paul Betschart, der die Hauptverantwortung für die Fische trägt.

Nachbarkontrolle
Es ist ein kostspieliges Hobby. Einen kleinen Koi-Fisch kriegt man bereits ab 15 Franken, für perfekte Exemplare werden in der Schweiz bis zu 50 000 Franken hingeblättert. «Da schwimmen viele ?Nuller?, also wertlose Fische, andere wiederum sind wertvoll», so Betschart. Konkrete Zahlen will er keine nennen aber «da schwimmt schon ein halbes Cabriolet». Der Teich des Transportunternehmens Betschart ist elektronisch überwacht. Oft werde Paul Betschart gefragt, ob er nicht vor Vandalen oder Dieben Angst habe. «Angst? Nein, dann ginge es gar nicht. Ausserdem sind die Fische gut überwacht. Nebst den Kameras werfen auch die Nachbarn sowie die vorbeifahrenden Passanten immer ein Auge auf den Teich», versichert Betschart.

Isabelle Weber

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.