INGENBOHL: Lehrerin aus den USA erhält keine Bewilligung

An der Oberstufe in Brunnen wurde eine Englischlehrerin aus Amerika engagiert. Damals hofften alle, dass nun Ruhe einkehrt. Doch diese war nur von kurzer Dauer.

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Stützt den Entscheid des Erziehungsrates: Markus Probst, Vorsteher des Amtes für Volksschulen und Sport. (Archivbild Yvonne Theiler/Neue SZ)

Stützt den Entscheid des Erziehungsrates: Markus Probst, Vorsteher des Amtes für Volksschulen und Sport. (Archivbild Yvonne Theiler/Neue SZ)

Sie war für alle ein Glücksfall, die Englischlehrerin Natalie Schroeter, die im April 2008 an der Mittelpunktschule (MPS) in Brunnen engagiert werden konnte. Nach regem Lehrerwechsel schien endlich wieder Ruhe einzukehren. Doch ihr Diplom hat sie nicht in Europa erhalten. Der Erziehungsrat erteilte der 45-Jährigen deswegen keine definitive Lehrbewilligung für den Kanton Schwyz. Nun ist sie wieder weg. «Auch ich bedaure den Verlust von Natalie Schroeter sehr», sagt René Duss, Schulleiter der MPS Ingenbohl. «Sie war eine hervorragende Lehrperson. Wir konnten leider nichts für sie tun.»

Markus Probst, Vorsteher des Amtes für Volksschulen und Sport, gibt zu, dass dem Erziehungsrat in speziellen Fällen ein gewisser Spielraum bleibt. «Ausnahmebewilligungen werden beispielsweise für Fächer erteilt, für die es schwierig ist, qualifizierte Lehrpersonen zu finden», erklärt er. Aber: Es sei richtig, dass man da restriktiv gehandelt habe, «sonst könnte ja jede Person, die gut Englisch spricht meinen, sie könne Unterricht erteilen».

Daniela Bellandi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.