Innerschweizer Veranstaltungsreihe «sagenhaft»

2013 realisiert die Albert Koechlin Stiftung (AKS) in der Innerschweiz das Kulturprojekt «sagenhaft». Dieses besteht aus insgesamt 27 verschiedenen Produktionen, die traditionelle und neue, lokale und auswärtige Sagen umsetzen.

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Das Theater Giswil stellt dar, wie Legenden entstehen. Ihr Stück «Häxä machä» nimmt sich einer Hexenverfolgung an. Auf dem Bild ist das aktuelle Stück «Tschinggä» zu sehen. (Bild: Romano Cuonz / Neue NZ)

Das Theater Giswil stellt dar, wie Legenden entstehen. Ihr Stück «Häxä machä» nimmt sich einer Hexenverfolgung an. Auf dem Bild ist das aktuelle Stück «Tschinggä» zu sehen. (Bild: Romano Cuonz / Neue NZ)

Die AKS, die 2001 den «Barocken Mai», 2005 «Die Goldenen 20er Jahre» und 2009 «transit09» realisiert hatte, stellt für die von einer Fachjury ausgewählten Produktionen 1,1 Millionen Franken zur Verfügung. Insgesamt waren 101 Projekte eingereicht worden.

Die Produktionen stammen aus den Sparten Theater und Literatur, Musik und visuelle Darstellungen. Bespielt werde fast die ganze Zentralschweiz, teilte die AKS am Dienstag mit. Die Produktionen zeigten die kulturelle Vielfalt rund um den Vierwaldstättersee.

Das Blechbläserensemble UrBrass und die Theatergruppe Spiringen zeigen etwa mit ihrem Stück «Brückenschlag in Amsteg», wie das traditionelle, von Mythen und Sagen geprägte Uri auf die neue, sagenhafte Technik der Gotthardbahn reagierte.

Auch das Luzerner Theater macht mit

Das Theater Giswil stellt dar, wie Legenden entstehen. Ihr Stück «Häxä machä» nimmt sich einer Hexenverfolgung an, die nach einem verheerenden Hochwasser im 17. Jahrhundert stattfand.

Berücksichtigt wurden von der AKS auch grosse Kulturinstitutionen. Das Luzerner Theater begibt sich mit der «Odyssee Innerschweiz» auf eine Expedition durch vier Zentralschweizer Kantone. Das Kunstmuseum Luzern zeigt die Ausstellung «Sagenhaft - Amazing Stories. Franz Karl Basler-Kopps phantastische Bildwelt».

Das stattkino zeigt den fünfstündigen Stummfilm «Die Nibelungen» von Fritz Lang. Den gleichen Stoff bearbeiten auch die Theaterkids der Stadt Luzern. Auch die bekannteste Innerschweizer Sage, die «Teufelsbrücke», fehlt nicht. Der Luzerner LehrerinnenLehrerChor hat dazu einen Kompositionsauftrag an Stephan Hodel vergeben.

sda