INNERSCHWYZ: Gemeinden geben Schüler-Papiersammeln auf

Die Innerschwyzer Gemeinden haben bald nicht nur den roten Kehrichtsack gemeinsam. Jetzt kann ihr Zweckverband auch andere Entsorgungen übernehmen.

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Künftig soll das Papiersammeln Profis überlassen werden, wie hier etwa in der Zuger Gemeinde Menzingen. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Künftig soll das Papiersammeln Profis überlassen werden, wie hier etwa in der Zuger Gemeinde Menzingen. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Die Idee kam von den Gemeinden: In Innerschwyz solle man nicht nur den Kehricht einheitlich durch den Verband einsammeln lassen. Vielmehr solle der Zweckverband für die Kehrichtbeseitigung Region Innerschwyz (ZKRI) ein gemeinsames Einsammeln auch für Papier, Karton und Glas abklären. Der Verband startete dazu eine Umfrage bei den Gemeinden, deren Resultat jetzt vorliegt. Es zeigt, dass künftig nicht mehr jede Gemeinde ihre Papier-, Karton- und Glassammlungen selber organisieren will. Der Verband kann darum jetzt gemeinsame Lösungen für alle planen.

3500 Tonnen Altpapier pro Jahr
Fünf der 13 ZKRI-Gemeinden wollen künftig das Papiersammeln vollständig dem Zweckverband übergeben und zwar vom Einsammeln vor den Haustüren bis zum Verkauf an Grossabnehmer wie etwa die Papierfabrik Perlen. In Ingenbohl, Lauerz, Morschach, Muotathal und Steinen soll das Papiersammeln durch Schüler aufgegeben werden. «Mit diesen fünf Gemeinden ergibt sich bereits eine vernünftige Menge, die uns eine sinnvolle Sammelroute planen lässt», sagt dazu ZKRI-Geschäftsführer Robert Lumpert. Die meisten der anderen Gemeinden wollen künftig das auch weiterhin von den Schülern gesammelte Papier anschliessend dem Verband übergeben, der es bestmöglich vermarkten soll. Insgesamt ergibt sich so aus dem ganzen ZKRI-Gebiet ein jährliches Volumen von etwa 3500 Tonnen Altpapier.

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.