INNERSCHWYZER KEHRICHT: Kehricht - Nach Perlen statt Niederurnen

Heute reist der Kehricht aus der Inner­schwyz 80 Kilometer weit zur Verbren­nung. Diese Reise könnte künftig kürzer werden.

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Der Kehricht wird seit Jahren in Goldau auf die Bahn nach Nieder­urnen geladen. (Bild Bert Schnüriger/Neue LZ)

Der Kehricht wird seit Jahren in Goldau auf die Bahn nach Nieder­urnen geladen. (Bild Bert Schnüriger/Neue LZ)

Bei der Papierfabrik Perlen wird derzeit eine neue Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) geplant. Sie soll die heutige Verbrennunganlage Ibach bei Luzern ersetzen, etwa 300 Millionen Franken kosten und etwa 2016 in Betrieb gehen.

Der «Güsel» der Innerschwyzer Gemeinden könnte künftig in einer neuen Kehrichtverbrennungsanlage in Perlen verbrannt werden. Der Zweckverband für die Kehrichtbeseitigung Region Innerschwyz (ZKRI) prüft gegenwärtig eine entsprechende Anfrage aus dem Kanton Luzern.

Der Transportweg zu einer in Perlen geplanten Anlage wäre wesentlich kürzer als die heutige Lösung. Der ZKRI wird demnächst zu entscheiden haben, ob er sich auch an der Projektierung und am Bau der Anlage in Perlen beteiligen will.

Trotzdem will jetzt der ZKRI nicht einfach so mit wehenden Fahnen ins Perlen-Lager wechseln - denn er hat einen Vertrag bis 2013 mit Niederurnen.

Bert Schüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Schwyzer Zeitung.