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INNERTHAL: Fahrt mit Transportbahn endet für Paar tödlich

Am Samstag ist eine Transportseilbahn in Innerthal abgestürzt. Dabei kam ein Ehepaar ums Leben. Ihr Kleinkind blieb in Ästen hängen und überlebte schwer verletzt.
Für die Bergung der tödlich Verunfallten stand auch die Rettungsflugwacht im Einsatz. (Symbolbild) (Bild: Archiv / Neue SZ)

Für die Bergung der tödlich Verunfallten stand auch die Rettungsflugwacht im Einsatz. (Symbolbild) (Bild: Archiv / Neue SZ)

Der Absturz ereignete sich am Samstagmittag nach 12.30 Uhr, informiert die Kantonspolizei Schwyz. Die Transportseilbahn fuhr von der Alp Bärlaui talwärts, als der Unfall geschah. Aus bisher unbekannten Gründen stürzte die Transportkiste nach rund 900 Metern Fahrt mit den drei Insassen 30 Meter in ein steiles Waldstück ab. Anschliessend rutschte das Ehepaar weiter und stürzte über eine mehrere Meter hohe Felswand hinunter. Die 31-jährige Frau und ihr 38-jähriger Mann erlitten dabei tödliche Verletzungen. Das Kleinkind, welches sich in einem Tragerucksack befand, blieb in Ästen und Gestrüpp hängen. So wurde es vor dem Sturz über die Felswand bewahrt.

Bei den Todesopfern handelt es sich um einen Schweizer und seine ausländische Ehefrau, wie Florian Grossmann, Sprecher der Schwyzer Kantonspolizei, auf Anfrage sagte. Aus welchem Land die Frau stammte, gab er nicht bekannt. Die Familie lebte im Ausland und war ferienhalber in der Region.

Die Seilbahn ist für Personentransporte nicht zugelassen. Nach Angaben Grossmann, Sprecher der Schwyzer Kantonspolizei, war die Seilbahn von einem Mitarbeiter des Alpbetriebs bedient worden. Der genaue Unfallhergang wird durch die Kantonspolizei Schwyz und die Staatsanwaltschaft March abgeklärt. Die Ermittlung dreht sich neben der Absturzursache auch um die Frage, warum mit der Seilbahn trotz fehlender Zulassung Menschen transportiert worden waren.

Für die Bergung der Verunfallten arbeiteten die Einsaztkräfte mit zwei Helikoptern der Rettungsflugwacht und einem Helikopter der Kantonspolizei Zürich. Rund zwei Dutzend Einsatzkräfte des Rettungsdienstes Lachen und der SAC-Sektion Zindelspitz halfen bei der Bergung.

pd/spe/sda

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