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INNERTHAL: Seilbahnunglück «Bärlaui»: Es kommt zur Anklage gegen zwei Personen

Die Staatsanwaltschaft March hat gegen zwei Personen Anklage wegen mehrfacher fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung erhoben. Ihnen wird vorgeworfen, den Unfall vom August 2013 in Innerthal auf der Transportseilbahn zwischen der Alp Bärlaui und dem Schrähhoger verschuldet zu haben.
Die abgestürzte Transportseilbahn in Innerthal wird geborgen. (Bild: Kapo Schwyz)

Die abgestürzte Transportseilbahn in Innerthal wird geborgen. (Bild: Kapo Schwyz)

Am Samstag, 3. August 2013, ist ein Ehepaar um 11.45 Uhr mit ihrem Kleinkind auf der Transportseilbahn zwischen der Alp Bärlaui (1290 m.ü.M.) und dem Schrähhoger (910 m.ü.M.) in Innerthal verunglückt, nachdem die Transportkiste während der Talfahrt in steiles Gelände abgestürzt war. Die Eltern, ein 38-jähriger Schweizer und eine 31-jährige kanadisch-ägyptische Doppelbürgerin, erlitten dabei tödliche Verletzungen. Ihre 16 Monate alte Tochter überlebte den Absturz mit mittelschweren Verletzungen.

Inzwischen hat der zuständige Staatsanwalt die aufwändigen Untersuchungen mit zahlreichen Einvernahmen, verschiedenen technischen Untersuchungen und der Einholung von Gutachten abgeschlossen, wie die Staatsanwaltschaft March am Dienstag mitteilte.

Der Staatsanwalt hat zwei Personen, einen Deutschen und einen Schweizer, wegen des Vorwurfs der mehrfachen fahrlässigen Tötung und der fahrlässigen Körperverletzung dem Bezirksgericht March zur Beurteilung überwiesen

Seilbahn war nicht für Personentransporte zugelassen

Die Staatsanwaltschaft kommt zum Schluss, dass diese beiden Personen den tödlichen Unfall verschuldet haben. Dem heute 68-jährigen Deutschen Alpmitarbeiter wird vorgeworfen, die nicht für Personentransporte bestimmte Seilbahn mit den späteren Opfern in Betrieb gesetzt und fehlerhaft bedient zu haben. Dies führte zum Tod der beiden Erwachsenen und zur Verletzung des Kleinkindes.

Dem aus der Region stammenden 38-jährigen Arbeitgeber und Eigentümer der Seilbahn wird eine mangelhafte Instruktion im Zusammenhang mit dem Betrieb und der Bedienung der Transportseilbahn vorgeworfen.

Bis zum Urteil gilt die Unschuldsvermutung

pd/zim

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