Innnerschweiz sticht Städte aus

Wer in der Stadt wohnt, taugt viel weniger fürs Militär, als wer auf dem Land lebt. Ein Grund dafür seien die Skilager, die es in Städten kaum noch gebe, sagt der Experte.

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Die Fitness auf dem Prüfstand: Jugendliche bei der Aushebung im Rekrutierungszentrum Windisch bei Brugg. (Bild: Archiv Neue LZ)

Die Fitness auf dem Prüfstand: Jugendliche bei der Aushebung im Rekrutierungszentrum Windisch bei Brugg. (Bild: Archiv Neue LZ)

Einen solch hohen Wert weist sonst keine andere Region auf: In der Zentralschweiz sind in den Kantonen Luzern, Nid- und Obwalden mindestens drei Viertel der jungen Männer diensttauglich, im Kanton Uri sind es bis zu 75 Prozent und im Kanton Schwyz bis zu 70 Prozent. Die schlechtesten Werte weisen die Stadtkantone wie Zürich oder Genf auf.

Für Tibor Szvircsev Tresch ist dies wenig überraschend. Für den Militärsoziologen der ETH Zürich manifestiert sich darin das typische Land-Stadt-Gefälle. «Städter haben mehr Probleme, wenn sie plötzlich mit zehn anderen Rekruten in einem Raum schlafen müssen», sagt er. Zudem bekunden laut dem Militärsoziologen Jugendliche aus der Stadt Mühe, wenn sie sich völlig unterordnen müssen.

red

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