Instabiles IT-System am Spital Schwyz

Ein Software-Update führt im Spital Schwyz zu Verzögerung bei der IT-Leistung. Dies hat unangenehme Folgen für den Arbeitsablauf und ist teilweise auch für Patienten spürbar. Nach Angaben der Spitaldirektion besteht weder für Patienten noch für die Datensicherheit ein Risiko.

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Das Spital Schwyz. (Bild: Erhard Gick/Neue SZ)

Das Spital Schwyz. (Bild: Erhard Gick/Neue SZ)

Das Spital Schwyz besitzt ein hochintegriertes Informatik-System, bei dem alle Arten von Informationen zusammenhängen und von beliebigem Ort im Spital durch Mitarbeitende, entsprechend ihrer Berechtigung, abgerufen werden können. Seit einiger Zeit ist dieses Informatik-System zeitweise instabil, wie die Direktion des Spitals Schwyz am Freitag mitteilte. Als direkte Folgebricht die Verfügbarkeit des Informatik-Systems immer wieder ein, wodurch zu lange Zugriffszeiten auf Informationen entstehen.

Fachleute arbeiten bisher vergebens an einer Lösung

Dies sei für alle Beteiligten und Betroffenen eine Belastung und erschwere das tägliche Arbeiten erheblich, heisst es in der Mitteilung weiter. Trotz grosser Anstrengungen der Informatik-Mitarbeitenden am Spital Schwyz und wiederholtem Einbezug externer Spezialisten rund um die Uhr ist das Informatik-System des Spitals nach wie vor instabil. Die Ursache liess sich bisher nicht erkennen.

Durch technische Eingriffe konnten zwar punktuell Verbesserungen in der Verfügbarkeit erreicht werden. Das Problem ist damit aber nicht gelöst. Die Abklärungen werden mit unverminderter Intensität vorangetrieben.

Dringende Arbeiten werden mit Papier erledigt

Um trotzdem den Betrieb aufrecht halten zu können, wird im Spital Schwyz zeitweise auf das organisatorisch vorbereitete Ausweichprozedere, mit Papier, ausgewichen.

pd/zim