IPCO-PROZESS: 5,8 Millionen Franken wurden blockiert

Das Schwyzer Verhörwesen blockierte im Ipco-Fall die Vermögenswerte. Diese werden die Schäden nicht decken können.

Bert Schnüriger
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Die Verhandlung findet im Rathaus in Schwyz statt. (Bild: Archiv Neue SZ)

Die Verhandlung findet im Rathaus in Schwyz statt. (Bild: Archiv Neue SZ)

Die Pfäffiker Devisenhandelsfirma Ipco geriet im Frühjahr 2004 ins Visier der Justiz. Ein Angestellter der Ipco hatte selber Strafanzeige eingereicht. Das Verhöramt des Kantons Schwyz (die heutige kantonale Staatsanwaltschaft) blockierte daraufhin die Bankkonten mehrerer Beteiligter, Autos und Wohnungen in Rio de Janeiro und São Paulo in Brasilien. Dorthin nämlich hatte sich der Ipco-Chef nach Auffliegen des Falles abgesetzt.

Laut einem der Prozessanwälte sind seither rund 5,8 Millionen Franken an Vermögenswerten beschlagnahmt. Diesem Betrag stehen Forderungen von Geschädigten in der Höhe von 67 794 000 Franken gegenüber. Denn in der Untersuchung und im Prozess zeigte sich, dass die Ipco mit den ihr anvertrauten Geldern nicht Devisenhandel betrieb, sondern ein Schneeballsystem, das die meisten der Anleger um ihr Geld prellte.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen SZ und im E-Paper.