ITAL-REDING-STIFTUNG: Die «Schatztruhe» ist zurück in Schwyz

Seit kurzem steht im Ital-Reding-Haus eine Söldnerkiste aus dem Inglin-Nachlass. Bis jetzt wurde sie noch nicht genau untersucht.

Drucken
Teilen
Eine Museumsbesucherin betrachtet die Söldnerkiste aus Eisen. (Bild Stephanie Zemp/Neue SZ)

Eine Museumsbesucherin betrachtet die Söldnerkiste aus Eisen. (Bild Stephanie Zemp/Neue SZ)

Vierzig Jahre lang stand die massive Eisenkiste im Appenzellerland. Vreni Inglin, eine Nichte des berühmten Schwyzer Schriftstellers Meinrad Inglin, hat sie vor kurzem der Ital-Reding-Stiftung geschenkt. «Meine Mutter wollte sie schon immer einem Museum geben», sagt Inglin. «Für mich war klar, dass ich sie zurück nach Schwyz, in ihre angestammte Heimat bringen will.»

Gefunden hat die Söldnerkiste der Vater von Vreni Inglin auf dem Estrich im Haus «Grund», wo der Schriftsteller sein Leben lang wohnte. Da ihm die Schatztruhe sehr gefallen hat, nahm sie der Bruder von Meinrad Inglin beim Wegzug aus Schwyz mit in die neue Heimat.

Die Kiste diente den Söldnern als Tresor
Die Kiste stammt aus dem 17. Jahrhundert und diente höchstwahrscheinlich als Aufbewahrungsort für Geld, Waffen oder Kleider. «Mein Vater erzählte mir, dass die Söldner solche Kisten in den Kriegsdienst in die Fremde mitnahmen. Die Pferde haben sie mit der Kutsche gezogen», sagt Vreni Inglin.

Markus Bamert, Denkmalpfleger des Kantons Schwyz und Leitungsausschussmitglied der Ital-Reding-Stiftung, schreibt der Söldnerkiste keine spezielle Bedeutung zu: «Das ist einfach eine Kiste aus Eisen, mit raffiniertem Schloss und schöner Verzierung. Sie diente den Söldnern als Tresor, wo sie Geld und andere Wertsachen aufbewahrten.»

Stephanie Zemp

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.