Ja zum Heilpädagogischen Zentrum Schwyz

Schluss mit Unterricht in Provisorien: Das Stimmvolk des Kantons Schwyz hat sich am Sonntag hinter ein neues Heilpädagogisches Zentrum gestellt. Mit 29'636 zu 10'582 Stimmen nahm es den Kredit von 1,56 Millionen Franken für die Planung eines Neubaus in Goldau an.

Drucken
Teilen
Das Heilpädagogische Zentrum Innerschwyz kann nun neu geplant werden. (Archivbild Neue SZ)

Das Heilpädagogische Zentrum Innerschwyz kann nun neu geplant werden. (Archivbild Neue SZ)

Die Schülerzahl an den Heilpädagogischen Zentren des Kantons in Freienbach und Ibach hat sich seit 1990 mehr als verdoppelt. Der Platz wird knapp. Um das Problem zu lösen, prüfte die Schwyzer Regierung verschiedene Varianten. Ihr Vorschlag: Ein Neubau in Goldau für 60 bis 70 Kinder.

Nach dem klaren Ja des Schwyzer Souveräns zu dieser Variante soll das konkrete Bauprojekt mit Kostenvoranschlag nun im Frühjahr 2014 vorliegen. Dann können Kantonsrat und Stimmvolk abschliessend über den Verpflichtungskredit für das Projekt entscheiden. Die Stimmbeteiligung lag bei 41,4 Prozent.

Ja zu Werkhof

Ja - mit 28'453 zu 11'365 Stimmen - sagten die Stimmberechtigten auch zum Kauf des Werkhofs Ingenbohl. Der Kanton kann nun für 4,07 Mio. Franken das Gebäude dem Bund abkaufen. Dieser benötigt das Areal mit rund 30'800 Quadratmetern seit 2008 nicht mehr.

Prämienverbilligungsgesetz wird angepasst

Schliesslich genehmigten die Schwyzer am Sonntag mit 30'626 zu 9545 Stimmen auch die Teilrevision des Gesetzes über die Prämienverbilligung in der Krankenpflegeversicherung.

Neu werden die Leistungen für Ehepaare und Familien leicht verbessert. Auf eine «schwarze Liste», ein Register von säumigen Zahlern, verzichtet der Kanton Schwyz jedoch.

sda/zim