JAGDSAISON 08/09: Jäger dürfen mehr Wildtiere schiessen

Die Schwyzer Regierung hat die Vorschriften für das Jagdjahr 2008/09 festgelegt. Laut Medienmitteilung vom Donnerstag wurden einzelne Anpassungen, jedoch keine grundsätzlichen Änderungen vorgenommen.

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Auf der Jagd auf der Rotenflue mit Jäger Alois von Reding im Herbst 2007. (Bild Daniel Schriber/Neue SZ)

Auf der Jagd auf der Rotenflue mit Jäger Alois von Reding im Herbst 2007. (Bild Daniel Schriber/Neue SZ)

Ab September dürfen 45 (Vorjahr: 35) geweihte Hirsche abgeschossen werden, 40 (35) weibliche Tiere sowie 10 (10) junge Stiere. Für den Fall, dass während der Hochwildjagd ein zu starker Eingriff in den Hirschbestand erfolgt, kann die Rotwildjagd abgebrochen werden.

Erhöht auf 30 (20) wird das Kontingent der Gämsen an der Rigi- Nordlehne. Ausserdem werden neu 10 Abschussmarken im Gebiet Rigi- Hochfluh-Urmiberg abgegeben. Diese Massnahme hängt damit zusammen, dass an der Rigi-Nordlehne die natürliche Waldverjüngung wegen Verbisses nur schwer aufkommt.

Die Zahl der zum Abschuss freigegebenen Murmeltiere wird auf 55

(37) erhöht. Auf Wunsch der Jägerschaft wurden zudem die Jagd auf Fuchs und Dachs während der Hochwildjagd wieder geöffnet. Dagegen wurde der Wunsch, die Bodenjagd zu verlängern, abglehnt. Ebenso erfolgt auch keine Verlängerung der Wasserwildjagd, die auf den Dezember limitiert bleibt.

sda