Jahrhundert-Unwetter verursacht Millionen-Schaden

1,7 Millionen Franken: Dies ist die vorläufige Schadensbilanz des Unwetters vom vergangenen Sommer im Kanton Schwyz. Noch sind nicht alle Projekte bezahlt.

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Der Starzlen-Bach richtete grosse Schäden an. (Bild: Andrea Schelbert/Neue SZ)

Der Starzlen-Bach richtete grosse Schäden an. (Bild: Andrea Schelbert/Neue SZ)

Das Unwetter vom 12. Juli dieses Jahr hat in Muotathal, Schwyz, Illgau, Morschach und Unteriberg eine grosse Spur der Verwüstung hinterlassen. Als Sofortmassnahmen fielen gemäss dem Schwyzer Umweltdirektor Andreas Barraud Kosten von gesamthaft 1,7 Millionen Franken an. Der Kanton übernimmt zusammen mit dem Bund 952'000 Franken als Sofortmassnahme. Den Rest tragen die Gemeinden und Korporationen.

«Mit diesen Sofortmassnahmen konnte eine rasche und unbürokratische Hilfe zur Wiederherstellung der Sicherheit in den betroffenen Gebieten geleistet werden», sagt Umweltdirektor Andreas Barraud. Es braucht aber noch weitere Massnahmen: Unterspülte Dämme, zerstörte Ufersicherungen und beschädigte Geschiebesammler müssen wieder hergestellt, Abflussprofile vergrössert und Bachläufe teilweise neu gelegt werden. Mit diesen Massnahmen soll die Hochwassersicherheit wieder auf den Stand gebracht werden, der in der kantonalen Naturgefahrenstrategie vorgesehen ist.

Statistisch gesehen kommt ein solches Unwetter alle 100 bis 200 Jahre vor. Es brachte lokal sehr intensive Niederschläge und zerstörte Bachrinnen, Schutzbauten und Brücken.

pd/rem