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Japanesengesellschaft verschiebt Spektakel

Das nächste Japanesenspiel von Schwyz findet nicht wie angekündigt 2012 sondern erst 2013 statt. Dies hat die Japanesengesellschaft Schwyz angesichts der Ereignisse in Japan beschlossen.
Szene aus dem Japanesenspiel 2007: Heonusode Urs Kündig und seine Kaiserin Stefanie Kober. (Bild: Erhard Gick/Neue SZ)

Szene aus dem Japanesenspiel 2007: Heonusode Urs Kündig und seine Kaiserin Stefanie Kober. (Bild: Erhard Gick/Neue SZ)

Die Schwyzer Fasnachtsverein teilte am Mittwoch mit, dass er mit keinem Land so spezielle und freundschaftliche Beziehungen habe wie mit Japan. Schon oft habe der japanische Botschafter das Japanesenspiel in Schwyz besucht oder die Japanesengesellschaft nach Bern eingeladen. Angesichts der «gigantischen Katastrophe» habe der als Vereinsvorstand amtierende Kronrat der Japanesengesellschaft eine Verschiebung des Spektakels um ein Jahr beschlossen. Er sei überzeugt, dass diese Geste angebracht und richtig sei.

Das Japanesenspiel findet alle fünf Jahre auf dem Schwyzer Hauptplatz statt. Die Handlung ist stets dieselbe: Der Japanesische Kaiser besucht mit seinem Hofstaat die Hauptstadt der Yeddo-Schweiz und wohnt dort der Aufführung des Spiels bei.

Das Spektakel sowie der Namen der Fasnachtsvereinigung geht auf ein missglücktes Kapitel der Schweizer Aussenpolitik zurück. Im Jahr 1862 sollte eine Wirtschaftsdelegation in Japan im Auftrag des Bundesrates neue Absatzmärkte für die Textil- und Uhrenindustrie erschliessen. Die Reise war jedoch ein Flop.

sda

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