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JASSMEISTERSCHAFT: Das sind die besten Jasser der Zentralschweiz

In Luzern fand gestern der Final der Zentralschweizer Jassmeisterschaft statt. Gross aufgetrumpft hat eine Jasserin aus Hildisrieden.
Die drei besten Zentralschweizer Jasser: Siegerin Nadine Aregger, der zweitplatzierte Hansruedi Mattmann (rechts) und Kaspar Scheiber (Rang 3, links). (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

Die drei besten Zentralschweizer Jasser: Siegerin Nadine Aregger, der zweitplatzierte Hansruedi Mattmann (rechts) und Kaspar Scheiber (Rang 3, links). (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ)

«Obenabe», meldet ein Mann an und knallt sofort das Rosenass auf den Jassteppich. Voller Konzentration wird an den 44 Tischen im Restaurant Stadtkeller in Luzern beim Schieber «verrührt, azoge und gschmiert und getrumpft». Die Spannung ist greifbar, nur selten wird jemand laut. 176 Teilnehmer spielten gestern am Final der 7. Zentralschweizer Jassmeisterschaft, organisiert von der «Neuen Luzerner Zeitung» und ihren Regionalausgaben, in vier Runden mit wechselnden Partnern um den Sieg. Neben Können gehörte natürlich auch Glück dazu, um das Finale mit einem Superergebnis - und somit einem der Hauptpreise - abzuschliessen. Dem Menzinger Ruedi Zurbrügg war das Glück eher wenig hold - es lief ihm «mittelprächtig». Und auch die Schwyzerin Helen Schürpf meinte zwischen dem Jassen lachend: «Mit den Partnern bin ich zufrieden - nur die Karten sind nicht so gut.» Den 176 Finalisten winkten immerhin Preise im Wert von knapp 15 000 Franken.

Dreifache Mutter gewinnt

Besser lief es Nadine Aregger aus Hildisrieden. Sie sicherte sich den ersten Preis - eine Musik-Kreuzfahrt mit einem Luxusliner ins westliche Mittelmeer im Wert von 3000 Franken. Die Mutter von drei kleinen Kindern war von ihrem Sieg selber überrascht: «Als Mutter komme ich eigentlich gar nicht so viel zum Jassen. Darum freue ich mich jetzt umso mehr.» Auf weiteren Plätzen folgten Hansruedi Mattmann aus Nottwil, Kaspar Scheiber aus Luzern, Walter Koechli, ebenfalls aus Luzern, und Bruno Rolli aus Schachen.

Die Organisatoren mit «Jasspapst» Ernst Marti und Hansjörg Kaegi, Leiter Regionalausgaben der LZ Medien, die jeweils von einem Helferteam unterstützt werden, haben alle diesjährigen Jassanlässe mit Bravour bewältigt. Begeistert sagt Kaegi: «Auch in diesem Jahr hat sich die Teilnehmerzahl erhöht: Sie stieg um rund 15 Prozent, von 1579 im Vorjahr auf 1825 Personen.»

An 14 Vorentscheidungen zwischen Zug und Uri konnten sich jeweils rund 10 Prozent der Jasserinnen und Jasser für den Final qualifizieren - und schon einen kleinen Preis gewinnen. Zusätzlich wurde an jedem Ort unter allen Teilnehmern eine Kamera verlost. Manche leidenschaftliche Jasser haben an mehreren Orten ihr Glück versucht. Zu eigentlichen Hochburgen des heimlichen Nationalsports haben sich Littau (187, Vorjahr 127), Hochdorf (185, Vorjahr 139) und Küssnacht (175, Vorjahr 165) entwickelt. Neu wurden erstmals die zwei Vorausscheidungen in Schüpfheim und Willisau am Samstagnachmittag ausgetragen. Angesichts von 168 Teilnehmern an diesen beiden Anlässen ist Hansjörg Kaegi überzeugt: «Das hat sich grundsätzlich bewährt.» Für Jassleiter Ernst Marti war die siebte Austragung ein «mega Hit»: «Ich bin zwar pensioniert, aber mir macht es Spass, weil ich inzwischen rund 80 Prozent der Teilnehmer kenne.»

Alle Ranglisten der 7. Zentralschweizer Jassmeisterschaft

9. Dezember: Die Rangliste vom Finale in Luzern folgt in Kürze













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