JODELN: Das Jodlerfest 2012 findet in der March statt

Die Delegierten­versammlung des Zentralschweizers Jodlerverbands (ZSJV) entschied sich am Samstag für die March als Festbezirk des Jodlerfests 2012. Das bringt nicht nur Vorteile mit sich.

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Jodler an der Delegiertenversammlung des ZSJV. (Bild Martin Erdmann/Zisch)

Jodler an der Delegiertenversammlung des ZSJV. (Bild Martin Erdmann/Zisch)

Die Delegierten im vollen Sempacher Festsaal waren sich einstimmig einig: Das Zentralschweizer Jodlerfest 2012 soll in der March stattfinden. Gleich alle vier Jodlerklubs der Gemeinden wollen zusammenspannen, um das Fest in ihren Bezirk zu holen. OK-Präsident Walter Stählin sagte: «In der heutigen Zeit, in der tendenziell jeder seinen eigenen Weg gehen will, freut es mich umso mehr, dass die Märchler Klubs das Fest gemeinsam organisieren.»

Anders würde es gar nicht gehen. Denn Lachen, wo das Festzentrum sein wird, kann nicht die nötige Infrastruktur aufweisen, um alle Festlichkeiten durchführen zu können. Dennoch sieht Stählin die 7500-Seelen-Gemeinde als Gewinn: «Alle Festzelte werden direkt am Ufer des Zürichsees stehen, was eine einzigartige Stimmung garantieren wird.» Was in Lachen nicht Platz hat, werde eben auf die anderen Gemeinden verteilt.

 

Traditionsbewusst
Nicht nur die malerische Landschaft der March lässt Jodlerfreunde auf 2012 freuen. ZSJV-Präsident Markus Riedweg nennt weitere Vorteile: «Die Einwohner der Region sind sehr brauchtums- und traditionsverbunden und pflegen die alten Werte.» Das letzte Jodlerfest in der March fand 1938 statt. Walter Stählin freut sich darauf, den Jodlern, Fahnenschwingern und Alphornbläsern zu zeigen, dass in Aussenschwyz die Traditionen aufrecht erhalten werde.

Bevor in der March gefeiert wird, findet dieses Jahr die Jubiläumsfeier zum 100-jährigen Geburtstag des Eidgenössischen Jodlerverbands sowie das Zentralschweizer Jodlerfest in Baar statt. Das Jodler-Highlight im 2011 wird das Eidgenössische Jodlerfest in Interlaken sein.

Martin Erdmann / Zisch

Stimmen von der Delegiertenversammlung (Beitrag Martin Erdmann):