Junge Skater träumen von einem Park

Drei Jugendliche wollen in Brunnen einen Skatepark verwirklichen. Die Gemeinde hat eine Unterstützung abgelehnt. Der Traum ist trotzdem nicht ausgeträumt.

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Andy von Euw (von links), Cyrill Kraus und Marco Waldvogel hoffen immer noch auf «ihren» Skatepark. (Bild: PD)

Andy von Euw (von links), Cyrill Kraus und Marco Waldvogel hoffen immer noch auf «ihren» Skatepark. (Bild: PD)

«Die Jungen wissen nichts mehr Schlaues anzufangen. Sie hängen bloss herum, trinken zu viel und kiffen, was das Zeug hält.» So oder ähnlich tönt es vielerorts. Doch dass es auch initiative junge Erwachsene gibt, die etwas bewegen wollen und sich engagieren, das zeigen Cyrill Kraus (18), Marco Waldvogel (19) und Andy von Euw (20) aus Brunnen.

An alles gedacht

Nach viel Arbeit und zahlreichen Abklärungen reichten die Jugendlichen dem Gemeinderat ein 17-seitiges, sauber ausgearbeitetes Konzept ein. Nach den Vorstellungen der Jugendlichen würde ein solcher Park ungefähr 300 000 Franken kosten. Die Hälfte wollten sie selber, durch Sponsorensuche und einen neuen Verein, zusammentragen. Für die andere Hälfte sollte die Gemeinde aufkommen. Doch der Gemeinderat lehnte das Projekt aber abgelehnt.

Gemeindepräsident Albert Auf der Maur hat sich daraufhin aber mit der Stiftung Sport Schwyz in Verbindung gesetzt, die unter anderem den Skatepark bei der Sportanlage Wintersried betreibt. Die Verantwortlichen hätten sich offen gezeigt und bekundet, dass sie mit den Brunner Skatern gerne daüber reden würden. «Ich hoffe, sie werden dort eine Lösung finden, denn auf Gemeindegebiet ist ein solches Vorhaben momentan kaum denkbar und zwar in Anbetracht des Standortes genauso wie der Finanzierung.»

Daniela Bellandi

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