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JUSTIZ: Schwyzer Justizaffäre: Ex-Gerichtspräsident muss vor Gericht

Der ehemalige höchste Schwyzer Richter, Martin Ziegler, muss sich wegen seines Verhaltens in der Schwyzer Justizaffäre vor Gericht verantworten. Der ausserordentliche Staatsanwalt des Kantons Schwyz, Beat Schnell, klagt ihn wegen Amtsanmassung an.
Martin Ziegler, Präsident des Schwyzer Kantonsgerichts, muss sich selber vor dem Bundesgericht verantworten. (Bild: Keystone)

Martin Ziegler, Präsident des Schwyzer Kantonsgerichts, muss sich selber vor dem Bundesgericht verantworten. (Bild: Keystone)

Beat Schnell bestätigte auf Anfrage einen entsprechenden Bericht im "SonntagsBlick". Der Vorwurf laute Amtsanmassung, eventuell Amtsmissbrauch, darüber werde das Gericht entscheiden.

Der ehemalige Schwyzer Kantonsgerichtspräsident Martin Ziegler war in die Kritik geraten, weil er im Mordfall Lucie, der Ermordung eines Au-pair-Mädchens, mitschuldig für die verzögerte Auslieferung von Handy-Daten gewesen sein soll. Das wurde bekannt, weil ein Untersuchungsbericht den Medien zugespielt worden war.

Ziegler wollte danach den Verantwortlichen finden, der den Bericht den Medien zugänglich gemacht hatte. Schnell teilte mit, Ziegler sei nach Meinung der Anklage nicht befugt gewesen, Telefondaten von Untersuchungsrichtern zu erheben. Das Strafmass werde er erst an der Gerichtsverhandlung beantragen.

Martin Ziegler hatte sich im März 2012 als Schwyzer Kantonsgerichtspräsident "aufgrund andauernden Kampagnen" zurückgezogen. (sda/Luzern)

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