Justizstreit: Jetzt redet Reuteler

Die Situation im Schwyzer Justizwesen ist nach wie vor angespannt. Nun nimmt Sicherheitsdirektor Peter Reuteler erstmals ausführlich Stellung.

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Stört sich an der langen Verfahrensdauer im Fall Luchs: der Schwyzer Sicherheitsdirektor Peter Reuteler. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)

Stört sich an der langen Verfahrensdauer im Fall Luchs: der Schwyzer Sicherheitsdirektor Peter Reuteler. (Bild: Manuela Jans/Neue LZ)

Im Zusammenhang mit dem Justizstreit und dem Fall Luchs nimmt der Schwyzer Justizdirektor Peter Reuteler nun erstmals ausführlich Stellung. Dabei spart er auch nicht mit Kritik. Zur überlangen Verfahrensdauer im Fall Luchs etwa sagt er: «Es stört mich persönlich sehr, dass dieses Verfahren so lange dauerte. Das ist einfach nicht gut.»

Reuteler gibt auch seiner Hoffnung Ausdruck, dass der Bericht von Dick Marty, der derzeit erarbeitet wird, von der Regierung öffentlich gemacht wird. «Ich hoffe sehr, dass sich die Regierung für eine Offenlegung entscheidet. Es hat sich gezeigt, was passiert, wenn man Sachen unter dem Deckel behalten will.» Und weiter: «Wenn der Untersuchungsbericht von der Regierung verabschiedet worden ist, kann ich mich wieder so vorwärtsbewegen, wie ich es gewohnt bin.»

Jérôme Martinu/Neue Luzerner Zeitung

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