Justizstreit: Kosten über der Millionengrenze

Der Streit im Schwyzer Justizwesen kommt teuer zu stehen. Wie teuer, ist jedoch noch unklar. Die Regierung macht aber erste Angaben.

Drucken
Teilen
Landammann Armin Hüppin erklärte an der Pressekonferenz von letzter Woche, welche Kosten anfallen werden. (Bild: Keystone/Sigi Tischler)

Landammann Armin Hüppin erklärte an der Pressekonferenz von letzter Woche, welche Kosten anfallen werden. (Bild: Keystone/Sigi Tischler)

Der Justizstreit im Kanton Schwyz dürfte Kosten verursachen, die über der Millionengrenze liegen. Der Regierungsrat hat eine entsprechende parlamentarische Anfrage beantwortet und darin festgehalten: «Die Aufwendungen und Kosten dürften ihrem Umfang nach eine siebenstellige Zahl annehmen.» Dabei seien bisher allerdings erst wenige Detailzahlen bekannt. Dies treffe namentlich auf die Abgangsregelungen für Kantonsratspräsident Martin Ziegler und Staatsanwalt Georg Boller zu. Andere Verfahren, die Kosten verursachen, seien nach wie vor im Gang.

3 Millionen Franken

Bekannt geworden ist in diesem Zusammenhang am Wochenende auch eine neue Forderung an den Kanton Schwyz. Die Familie eines behinderten Mädchens, das Opfer einer Straftat wurde, soll eine Entschädigung von 3 Millionen Franken verlangen. Die Forderung geht auf einen Fall am Schwyzer Kantonsgericht zurück.

Bert Schnüringer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Schwyzer Zeitung oder als AbonnentIn kostenlos im E-Paper.