KAMPAGNE: Weniger Einbrüche dank Kampagne

Die Zentralschweizer Polizeikorps ziehen Bilanz ihrer Kampagne gegen Einbrüche im Wohnbereich. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Drucken
Teilen
Die Kampagne zeigt Wirkung: 500 Einbrüche weniger, als noch im Vorjahr. (Bild: Zentralschweizer Polizeikorps)

Die Kampagne zeigt Wirkung: 500 Einbrüche weniger, als noch im Vorjahr. (Bild: Zentralschweizer Polizeikorps)

Die Kampagne «Verdacht – ruf an – Polizeinotruf 117» wurde von Ende Oktober 2014 bis Ende Februar 2015 durchgeführt. Diese erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Zürich und weiteren Deutschweizer Polizeikorps. Erfreulicherweise verzeichnen die Zentralschweizer Kantone einen markanten Rückgang der Einbruchsdelikte.

Während der viermonatigen Kampagne registrierten die Zentralschweizer Polizeikorps knapp 700 Einbruch- und Einschleichdiebstähle. Das seien rund 500 weniger, als im Vorjahr.

Als für die Polizeiarbeit besonders wertvoll stellten sich die zahlreichen Verdachtsmeldungen aus der Bevölkerung heraus. Sie würden eine Prävention im Einbruchsbereich ermöglichen und viel zur Ermittlung der Täterschaft beitragen.

Die Polizei dankt der Bevölkerung für die aktive Mitarbeit und ruft sie dazu auf, weiterhin verdächtige Beobachtungen sofort zu melden. Setzen Sie sich deshalb umgehend via Telefon 117 mit der Polizei in Verbindung wenn:

  • sich unbekannte Personen in verdächtiger Weise in Ihrem Haus oder Ihrem Quartier aufhalten
  • Fahrzeuge auffällig langsam durch Ihr Quartier fahren oder parkiert sind
  • unüblicher Lärm oder unübliche Geräusche in Ihrem Haus oder aus der Nachbarschaft zu hören sind.

Greifen Sie dabei niemals selber ein. Merken Sie sichSignalemente von Verdächtigen sowie Farbe, Marke und Kontrollschilder von verdächtigen Fahrzeugen. Die Schweizerische Kriminalprävention hat eine neue Broschüre herausgegeben, die sich mit den nötigen Schritten nach einem Einbruchdiebstahl beschäftigt.

Einerseits gilt es das Ereignis emotional zu verarbeiten, denn eine fremde Person ist in Ihre Privatsphäre eingedrungen, hat Sachschaden und Unordnung verursacht. Andererseits kommen auf die Betroffenen viele administrative Arbeiten zu. Diese können zum Beispiel dank der App der Schweizerischen Kriminalprävention erleichtert werden, indem darin die Wertsachen erfasst werden. Diese ist unter dem Suchbegriff SKPPSC in den App-Stores kostenlos erhältlich. Die Broschüren können gratis bei der Polizei bezogen werden.

pd/nop