Kampf um Strassengelder hat begonnen

Doris Leuthard gibt sich siegessicher und glaubt, die Referendumsabstimmung am Gotthard gewinnen zu können. Ungewohnte Töne kommen vom Kanton Zug.

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Verkehr beim Tunnel Eingang des Gotthard Strassentunnel in Göschenen. (Bild: Keystone/Urs Flüeler)

Verkehr beim Tunnel Eingang des Gotthard Strassentunnel in Göschenen. (Bild: Keystone/Urs Flüeler)

Bundesrätin Doris Leuthard ist überzeugt, eine Referendumsabstimmung gegen einen zweiten Gotthard-Strassentunnel zu gewinnen. «Es ist machbar», erklärt sie gegenüber der «Zentralschweiz am Sonntag». Grund: Nicht nur der Alpenschutz werde im Gesetz fixiert, auch die langfristig tieferen Kosten sprächen für den Bundesratsentscheid.

Das sieht der Zuger FDP-Regierungsrat Matthias Michel anders. Er ist einer zweiten Röhre gegenüber «skeptisch» – gerade wegen den Finanzen. Die Kostenfrage werde je länger je stärker in den Vordergrund rücken – und die Stimmung für die zweite Strassenröhre entsprechend drücken. «Das Signal, das ausgesendet wird, ist falsch». Viel besser wäre es seiner Meinung nach, das Geld in den Ausbau der Neat-Zufahrtslinien zu stecken.

Jürg Auf der Maur

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