KANTON: Kanton gibt sich als Beobachter

Der Kanton Schwyz ist bewusst nicht auf den Neuen Medien präsent. Eine Website hat ihn trotzdem auf Twitter gefunden.

Sandro Portmann
Drucken
Teilen
Symbolbild Keystone

Symbolbild Keystone

Seit kurzem nimmt eine Website die Kommunikation der Kantone in den Neuen Medien unter die Lupe. Unter www.socialswitzerland.ch wird aufgezeigt, wie oft Kantone mit der Öffentlichkeit über Facebook, Twitter und Youtube kommunizieren. Dabei lassen sich die Kantone untereinander auch vergleichen. Laut der Website ist der Kanton Schwyz auf den Social-Media-Plattformen nur wenig präsent: Einzig 48 Twittermeldungen sind dort aufgeführt. Nur: Das war gar nicht der offizielle Kanton Schwyz, wie Mediensprecher Andreas Luig sagt. «Wir sind gar nicht auf Twitter präsent.» Er sei selber erstaunt gewesen, als er die Ergebnisse auf der Website zum ersten Mal sah.

«In diesem Fall ist ein Fehler passiert», bestätigt Marc Stutz, Leiter Kommunikation der HWZ, Hochschule für Wirtschaft Zürich. Diese betreibt die Website zusammen mit der Werbeagentur Webguerilla. Der Fehler würde nun korrigiert. Die Homepage wird regelmässig mit den neuen Zahlen der Kantone gefüttert. Dabei zählen nur die Aktivitäten der Kantone und nicht der einzelnen Departemente.

Es ist ein bewusster Entscheid des Kantons, dass er bisher nicht twitterte. «Wir sind in diesem Bereich auf Stand-by geschaltet. Wir haben den Status des Beobachters», so Luig. Grundsätzlich könne der Kanton jedoch sofort mit der Nutzung von Twitter, Facebook und Youtube loslegen. Die Möglichkeit dazu habe man sich offengelassen.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Schwyzer Zeitung oder im E-Paper.