Asylwesen
Gemeinderat in Meggen prüft Wohncontainersiedlung für Asylsuchende und Flüchtlinge

Die Gemeinde Meggen muss bis Anfang September geeignete Unterkünfte für über 100 Personen bereitstellen. Zur Diskussion steht eine Wohncontainersiedlung.

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Die Gemeinde Meggen muss bis zum 1. September 2022 für 123 Personen geeigneten Wohnraum zur Verfügung stellen. Dies schreibt der Gemeinderat in einer Medienmitteilung. Grund dafür ist der Zuweisungsentscheid vom 21. Juni 2022, mit welchem die Luzerner Gemeinden verpflichtet wurden, Unterkünfte für eine bestimmte Anzahl Asylsuchende und Flüchtlinge bereitzustellen. Kommen sie dieser Pflicht nicht nach, müssen Ersatzabgaben geleistet werden.

Nachdem unter anderem die Zivilschutzanlage beim Werkhof Huob als ungeeignete Option bezeichnet wurde, hat sich der Gemeinderat dazu entschieden, eine Wohncontainersiedlung zu prüfen.

Es bleibt die Frage, wo die Siedlung errichtet werden soll. Gut geeignet sei aufgrund einer Analyse der Standort Gottlieben unterhalb der Parkplätze, teilt der Gemeinderat mit. Der Kanton Luzern hat sich in einer Absichtserklärung bereits einverstanden erklärt, eine temporäre Unterkunft in dieser Grösse anmieten und betreiben zu wollen. (sig)

Am Montag, 22. August 2022, informiert der Gemeinderat die Megger Bevölkerung über die aktuelle Situation im Asyl- und Flüchtlingsbereich. Die Veranstaltung findet um 19.30 Uhr im Gemeindesaal in Meggen statt.