Asylwesen
Platz für 50 Personen: Neue Asylunterkunft in Sempach geplant

Der Kanton Luzern plant zusammen mit der Stadt Sempach im ehemaligen Firmengebäude der Suisag eine temporäre Asylunterkunft.

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In Sempach soll im ehemaligen, heute leer stehenden Firmengebäude der Suisag auf der Allmend eine Asylunterkunft entstehen. Dies schreibt die Staatskanzlei Luzern in einer Mitteilung vom Dienstag. Die temporäre Unterkunft soll ihren Betrieb voraussichtlich im Oktober aufnehmen und ist bis Anfang 2024 angedacht. Sie bietet Platz für rund 50 Personen.

Die Betreuung der Menschen aus dem Asyl- und Flüchtlingsbereich erfolgt durch die Dienststelle Asyl- und Flüchtlingswesen (DAF), die Dienststelle Volksschulbildung (DVS) unterrichtet schulpflichtige Kinder und Jugendliche in kantonseigenen Strukturen.

82 Unterbringungsplätze bis 1. Dezember

Mit der temporären Asylunterkunft schaffe die Stadt Sempach weitere – im Rahmen der Gemeindezuweisung geforderte – Unterbringungsplätze für Menschen im Asyl- und Flüchtlingsbereich, heisst es in der Mitteilung weiter. Gemäss dem Zuweisungsentscheid vom 21. Juni ist die Stadt Sempach verpflichtet, der Dienststelle Asyl- und Flüchtlingswesen bis am 1. Dezember insgesamt 82 Unterbringungsplätze für Menschen aus dem Asyl- und Flüchtlingsbereich zur Verfügung zu stellen.

Der Sempacher Stadtrat Hanspeter Achermann, Sozialvorsteher, ist froh, dass man mit der temporären Asylunterkunft weitere Plätze schaffen könne.

Hanspeter Achermann, Sempacher Stadtrat.

Hanspeter Achermann, Sempacher Stadtrat.

Bild: PD
«Der Leerwohnungsbestand in der Stadt Sempach ist sehr tief, was es für uns höchst anspruchsvoll macht, die im Rahmen der Gemeindezuweisung geforderten Unterbringungsplätze zur Verfügung zu stellen.»

(tos)