Lohnsystem
Zuger Lehrpersonen und Angestellte erhalten bis zu einer Woche mehr Ferien

Der Kanton Zug hat neue Anstellungsbedingungen für Lehrpersonen und Verwaltungspersonal. Es gibt bis zu fünf Tage mehr Ferien.

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Lehrpersonen in Zug erhalten mehr Ferien oder müssen weniger unterrichten. Im Bild die Kanti Zug.

Lehrpersonen in Zug erhalten mehr Ferien oder müssen weniger unterrichten. Im Bild die Kanti Zug.

Stefan Kaiser (zug / Luzerner Zeitung

«Um die Attraktivität des Kantons Zug als Arbeitgeber zu erhalten, hat der Kanton Zug die Anstellungsbedingungen des Verwaltungspersonals und der Lehrpersonen optimiert.» So begründet der Kanton Zug in einer Mitteilung die Änderungen in Sachen Lohn und Ferien. Per 2024 wird nun ein neues Lohnsystem eingeführt, in welches die Treue- und Erfahrungszulage integriert wird. Das Dienstaltersgeschenk wird ausgebaut, «damit Diensttreue weiterhin honoriert wird».

Freuen dürfen sich die Angestellten in Zug auf mehr freie Tage. Je nach Alterskategorie erhöht sich der Ferienanspruch um drei bis fünf Tage. Bei den Lehrpersonen der gemeindlichen und kantonalen Schulen wird der höhere Ferienanspruch sinngemäss umgesetzt, heisst es in der Mitteilung weiter. Konkret bedeutet dies für sie Entlastung von Unterrichtslektionen.

Relevant sind die neuen Anstellungsbedingungen auch für Kindergartenlehrpersonen. Diese werden hinsichtlich Lohn, Pensum und Entlastung den Primarlehrpersonen gleichgestellt. Die Lohneinstufung der Fachlehrpersonen auf der Sekundarstufe I, etwa textiles und technisches Gestalten, wird der Einstufung der Lehrpersonen mit einem Stufendiplom der Sekundarstufe I gleichgestellt. Alle Angestellten werden persönlich über die jeweiligen Veränderungen informiert. (mme)