Luzerner Wahlen 2023
Gewerbeverband schlägt bürgerliches Fünferticket für den Regierungsrat vor

Zweimal Mitte und je einmal FDP, SVP und GLP: So stellt sich der KMU- und Gewerbeverband die künftige Luzerner Regierung vor.

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Blick auf die Regierungsbank im Luzerner Kantonsrat.

Blick auf die Regierungsbank im Luzerner Kantonsrat.

Bild: Pius Amrein (Luzern, 28. November 2022)

Am 2. April 2023 wählen die Luzerner Stimmberechtigten einen neuen Regierungsrat. Die Ausgangslage ist spannend wie lange nicht mehr, denn gleich drei Sitze gilt es neu zu besetzen. Und mit dem Rücktritt des parteilosen Bildungsdirektors wird ein Platz für eine weitere Partei in der Luzerner Exekutive frei.

Aktuell nicht vertreten sind die Grünen und seit 2015 auch die SP nicht mehr. Geht es nach dem KMU- und Gewerbeverband Kanton Luzern (KGL), soll das so bleiben. Der Wirtschaftsverband hat sich am Dienstag positioniert und eine Wahlempfehlung ausgegeben.

Unterstützung für Bisherige

Der KGL unterstützt demnach die beiden bisherigen Reto Wyss (Mitte, Finanzdirektor) und Fabian Peter (FDP, Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdirektor). Weiter empfiehlt der Verband die Wahl des SVP-Fraktionschefs Armin Hartmann sowie der Mitte-Kandidatin Michaela Tschuor.

Den fünften Sitz soll nach dem Willen des KGL Claudia Huser holen, die Kandidatin der GLP, der kleinsten Fraktion im Kantonsrat. «Mit diesen fünf Kandidierenden kann der KGL eine bezüglich Geschlecht, Alter und Wohnort ausgewogene Empfehlung abgeben», heisst es in der Mitteilung. Die empfohlenen Kandidatinnen und Kandidaten erhalten demnach ab sofort das KGL-Gütesiegel «KMU-geprüft».

Keine Wahlempfehlung gibt es vom KGL für SP-Kandidatin Ylfete Fanaj und Grünen-Kandidatin Christa Wenger. Geht es nach dem Gewerbeverband, soll die Luzerner Regierung rein bürgerlich bleiben. (dlw)