Synodalrat
Parlament der römisch-katholischen Landeskirche Luzern erhöht soziale Nothilfe um 500'000 Franken

Der Synodalrat wollte aus dem Jahresgewinn 300'000 Franken für soziale Nothilfe verwenden. Das Kirchenparlament erhöht diesen Betrag um 200'000 Franken.

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Thomas Schmid (Egolzwil), Präsident der Fraktion Willisau, hatte mit deren Antrag Erfolg, zusätzliche Mittel aus dem Jahresgewinn der Landeskirche für die soziale Nothilfe zu verwenden.

Thomas Schmid (Egolzwil), Präsident der Fraktion Willisau, hatte mit deren Antrag Erfolg, zusätzliche Mittel aus dem Jahresgewinn der Landeskirche für die soziale Nothilfe zu verwenden.

Bild: Dominik Thali

Die Landeskirche hatte für das vergangene Jahr ein Minus von zirka 180'000 Franken berechnet. Es ist nun aber ein Plus von 1,43 Millionen Franken, wie die römisch-katholische Landeskirche des Kantons Luzern mitteilt. Dies liegt unter anderem daran, dass weniger Steuererträge erwartet wurden, diese jedoch angestiegen sind.

Der Synodalrat schlug vor, 300'000 Franken aus dem Plus für mehr soziale Nothilfe in den nächsten drei Jahren zu verwenden. Das Parlament hat diesen Betrag sogar um 200'000 Franken erhöht. Damit sollen die Folgen der Nahrungsmittelverknappung gelindert werden, die der Ukraine-Krieg auslöst. So wird Menschen geholfen, «die wenig Aufmerksamkeit erhalten und kaum Gehör finden», so der Fraktionspräsident Thomas Schmid. (rad)

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