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Neue Asylunterkunft in Oberägeri nimmt pflegebedürftige Menschen auf

Der Krieg in der Ukraine fordert das Schweizer Asylwesen immer wieder. Nicht nur Frauen und Kinder flüchten in die Schweiz, sondern auch pflegebedürftige Menschen. Damit man auch ihnen gerecht werden kann, hat der Kanton Zug in Oberägeri eine neue Asylunterkunft eingerichtet.

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Am Donnerstag ist im «Ländli» in Oberägeri die erste Bewohnerin eingezogen. Die über 80-jährige Nadiina Hesheva ist glücklich über ihre neue Unterkunft: «Das Zimmer ist sehr hell und die Natur schön», erzählt sie gegenüber PilatusToday und Tele1 .

Zufrieden mit der Unterkunft ist auch der Zuger Regierungsrat Andreas Hostettler. Ein Asylzentrum, das spezifisch auf die Bedürfnisse von pflegebedürftigen Flüchtenden eingeht, sei ihm in der Schweiz sonst nicht bekannt. «Wir versuchen hier in Oberägeri etwas Neues. Wir wollen diesen Personen die nötige Hilfe bieten.»

Das Gebäude bietet Platz für gut 70 Personen. Was an dieser Unterkunft speziell ist im Vergleich mit anderen Flüchtlingszentren, erfährst du im Video. (van)