KANTON SCHWYZ: 1,87 Millionen für behindertengerechte Züge

Der Schwyzer Regierungsrat beantragt, dass sich der Kanton mit 1,87 Millionen Franken an der Beschaffung von 113 behindertengerechten Doppelstock­wagen der S-Bahn Zürich beteiligt.

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Ein Doppelstock-Zug im Bahnhof von Zug. (Archivbild Marco Morosoli/Neue ZZ)

Ein Doppelstock-Zug im Bahnhof von Zug. (Archivbild Marco Morosoli/Neue ZZ)

113 zwischen 1989 und 1997 beschaffte Doppelstockwagen der S-Bahn Zürich haben keinen Niederflureinstieg und entsprechen deshalb nicht Anforderungen, die das eidgenössische Behinderten-gleichstellungsgesetz verlangt.

Wie die Staatskanzlei des Kantons Schwyz mitteilt, sollen diese Wagen während der nächsten vier Jahre ersetzt und anderweitig verwendet werden. Insgesamt kostet die Beschaffung der neuen Doppelstockwagen 283 Millionen Franken, wovon die SBB selber 206,4 Millionen trägt.

Auch Zug zahlt mit
Der Bund und die von der S-Bahn Zürich profitierenden Kantone haben die Kosten auf der Grundlage des Behindertengleichstellungsgesetzes aufgeteilt. Die Kantonsanteile richten sich laut Mitteilung nach den gefahrenen Kilometern auf dem jeweiligen Kantonsgebiet. Die Hauptanteile haben der Kanton Zürich (53 Prozent) und der Bund (35 Prozent) zu leisten. Auf den Kanton Schwyz entfallen 2,44 Prozent der gesamthaft 76,6 Millionen Franken, also 1,87 Millionen.

Neben Schwyz beteiligen sich auch die Kantone Zürich, Glarus, Zug, Schaffhausen, St. Gallen, Aargau und Thurgau an den Kosten.

ana